Sinfonieorchester der Philharmonie in Szczecin
Der außergewöhnliche Sitz der Philharmonie beherbergt eines der besten Symphonieorchester Polens und die Stettiner Philharmoniker haben eine über 70-jährige Geschichte vorzuweisen.
Unser fast 100-köpfiges Ensemble besteht aus besonders talentierten Musiker:innen aller Generationen, die sowohl das anspruchsvolle klassische Repertoire spielen, als auch an innovativen Musikprojekten teilnehmen, die die Grenzen der Genres überschreiten. Das Orchester der Philharmonie hat auch viele CD-Aufnahmen veröffentlicht. Besonders beliebt sind alle symphonischen Werke von Mieczysław Karłowicz, dem Namensgeber unserer Philharmonie, die wir auf fünf CD-Alben herausgebracht haben.
Im Laufe der vergangenen sieben Jahrzehnte ist die Philharmonie in Szczecin mit den besten Solist:innen nicht nur aus Polen, sondern auch aus der ganzen Welt aufgetreten. Mit dem Orchester spielten unter anderem: Krystian Zimerman, Mischa Maisky, Kevin Kenner, Maurizio Pollini, Rafał Blechacz, Kaja Danczowska, Konstanty Andrzej Kulka, Bomsori Kim, Jan Lisiecki, Dina Yoffe, Yuliana Avdeeva, Seong-Jin Cho, Yeol Eum Son, Ingolf Wunder, Szymon Nehring, Aleksandra Kurzak, Roberto Alagna, Gautier Capuçon, Ning Feng, Anastasia Kobekina, Narek Hakhnazaryan, Guy Braunstein, Nemanja Radulović, Isabelle Moretti oder Veriko Tchumburidze. Unser Sinfonieorchester wurde auch von so bedeutenden Dirigenten wie Jerzy Maksymiuk, Antoni Wit, Krzysztof Penderecki, Stefan Asbury, Karol Teutsch, Leopold Hager, Agnieszka Duczmal, Wayne Marshall, Łukasz Borowicz, Andrzej Boreyko, Troy Miller, Tigran Akhnazarian und vielen, vielen anderen Musikerinnen und Musikern.
Das Orchester der Philharmonie in Szczecin wurde im Laufe seiner jahrzehntelangen Geschichte von vielen bedeutenden Musikhäusern eingeladen. Es hat in der Nationalphilharmonie Warschau und auf Bühnen in Belgien, Dänemark, Spanien, Deutschland, Schweden, Bulgarien sowie in Italien, den Niederlanden und Frankreich gespielt.
 
Konzertsäle
In dem 4-geschossigen architektonischen Raum von unterschiedlicher Höhe, erschaffen in kathedralem Ausmaß, wurden zwei Konzertsäle eingebunden. Der Konzertsaal, in dem 953 Besucher Platz und der Kammermusiksaal mit 192 Plätzen. Im Gebäude der Philharmonie Szczecin ertönte die Musik zum ersten Mal im September 2014. Dies ist der Anfang neuer Stettiner Musikkunst.
Der Konzertsaal wurde vollständig mit Holz und Holzmaterialien verkleidet. Eine reiche Geometrie von goldenen Wänden und Decken, die mit Schlagmetallflocken bedeckt wurden, verleiht dem Raum einen goldenen, durch effektvolle Lichtreflexe bereichernden Schein. Der golden glänzende Saal erhielt den Namen „Sonnensaal“. Form und Kubatur des Konzertsaals wurden strengsten akustischen Anforderungen unterworfen. Als Vorbilder dienten hierbei die besten Konzertsäle weltweit: das Concertgebouw in Amsterdam, die Symphony Hall in Boston und der Musikvereinssaal in Wien.

Konzerte der Kammermusik und Recitals werden im Kammermusiksaal der Szczecin Philharmonie veranstaltet, der dank seiner klassischen Schlichtheit und dominierenden schwarzen Farbgebung seiner Ausstattung den Namen „Mondsaal“ erhalten hat. Der Kammermusiksaal ist, ähnlich wie der Konzertsaal, ein quaderförmiger Raum mit festen akustischen Parametern. Er ist vollständig mit Holz oder Holzmaterialien verkleidet. Der Kammermusiksaal mit einer Fläche von 225 m2 ist für 192 Zuschauer ausgelegt. Die Bühne des Saals (ca. 77 m2), auf der ein Orchester von 30 Musikern Platz findet, wurde ebenso mit einer Versenkbühne für Klavier (3,5 x 2,2 m) ausgestattet.
Ikone der Architektur
Das neue Gebäude der Philharmonie Szczecin ist weltweit ein besonderes Objekt. Die Autoren des innovativen architektonischen Projekts – Fabrizio Barozi und Alberto Veiga vom spanischen Architektenbüro Estudio Barozzi Veiga haben die im Jahre 2007 eröffnete Ausschreibung für das Konzept eines neuen Gebäudes für die Szczecin Philharmoniker gewonnen und sich somit gegen 40 andere Ideengeber durchgesetzt.
Der neue Sitz der Philharmonie Szczecin entstand an der Straßenkreuzung der ul. Małopolska und der ul. Matejki, genau an der Stelle, wo vor 130 Jahren das Konzerthaus seine Tätigkeit aufgenommen hatte. Seit 1884 war es das Musikzentrum der Stadt. Das Gebäude wurde während des Krieges stark zerstört, dann im Jahre 1962 abgerissen.

Ein Vorteil des neuen Gebäudes sind zweifellos die Stimmung und Atmosphäre der Innenräume. Die Architekten sorgten für eine klare und einheitliche Struktur, indem sie lediglich minimalistische Ausdrucksmittel verwendeten. Die äußere Fassade der neuen Philharmonie Szczecin wurde aus weißem Glas und senkrecht aufgelegten rechteckigen Aluminiumprofilen entworfen, die nur an einigen wenigen Stellen von Fensteröffnungen und Eingangstüren unterbrochen wurden. Die Schöpfer der neuen Philharmonie Szczecin haben eine zweischichtige Gebäudefassade entworfen, in der 25.000 LED Leuchten eingearbeitet wurden. Den Effekt dieses Eingriffs kann man besonders in der Nacht bewundern, wenn das Gebäude in subtilem Glanz erleuchtet. Die Architekten haben ebenso farbige Illuminationen der Gebäudefassade entworfen, welche die Realisierung unterschiedlicher Licht-Szenarien ermöglichen und für spezielle Anlässe und Veranstaltungen genutzt werden können.
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